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Umbau Schweisslehre

                        

 

Bild 1:  Vorhandene Schweissrahmen Vorrichtung Lehre umbauen auf mehr Werkstücke

Von WIAP, Konstruktion, Herstellung und Anbau.

Diese Vorrichtung ist gebaut, dass ein Roboter alle Schweissarbeiten automatisch

Mannlos/ Mannarm ausführt.

2. Vorwort

 

Projektanpassung der Schweisslehre aufgrund neuer Rahmenmodelle

 

Der Kunde hat neue Rahmenmodelle in sein Produktprogramm aufgenommen. Dies machte Erweiterungen an der bestehenden Schweisslehre erforderlich. Unter anderem musste eine Kerbe eingefräst sowie verschiedene zusätzliche Komponenten angebaut werden.

 

Anstatt den bisherigen Hersteller der Schweisslehren anzufragen, wandte sich der Kunde an WIAP, um die Machbarkeit dieses Projekts zu prüfen. Aufgrund der interessanten Anforderungen entschied sich WIAP dazu, ein entsprechendes Angebot zu unterbreiten – und erhielt den Auftrag dankend.

 

Im Rahmen der Umsetzung waren einige neue Anbauten notwendig. Dabei war es besonders wichtig, dass die bereits produzierten Rahmentypen weiterhin unverändert gefertigt werden konnten.

 

 

 

 

 

 

 

3. Projekt Erklärung

     

1. Konstruktion und Bau einer Spezial-Fräsvorrichtung

  • Entwicklung und Bau einer speziellen Fräsvorrichtung zur Bearbeitung von vier neuen Nuten (Masse: 15 mm tief, 40 mm breit).

  • Konstruktion eines kompakten Längs-/Quer- und Senkschlittens mit angebautem Frässpindelstock, um auch an Störkonturen vorbei fräsen zu können.

  • Integration eines neuen Spindelstocks sowie Montage eines leistungsstarken Motors mit ausreichendem Drehmoment für die Fräsarbeiten.

 

2. Komplette Vorrichtung

  • Konstruktion, Materialbeschaffung und Fertigung der gesamten Maschine bzw. Vorrichtung.

3. Aufbau und Anpassung an der Schweisslehre

  • Montagearbeiten und kleinere Anpassungen an der Schweisslehre vor Ort.

  • Bearbeitungsdauer: ca. zwei Arbeitstage.

 

4. Zusätzliche Komponenten und Modifikationen

  • 2 Magnetlaschen, Höhe: 41,2 mm

  • 5 Magnetklötze

  • 2 Stützblechhalter, verschiebbar jeweils 125 mm nach links und rechts

  • 3 Support-Bedienhebel (links, rechts, Mitte):

    • Verstiften, Demontage

    • Fräsen und Schlitzen inklusive Stiftloch-Bohrungen

    • Erhöhung um 5 mm für die Schlitzführung

     

5. Strebenanschläge

  • Konstruktion und Fertigung von 6 Streben im unteren Bereich

  • Verwendung von 12 Magneten zur flexiblen Fixierung

  • 2 Magnet-Anschläge pro Flacheise


 

 

 

       

 

Bild 3.1 Flacheisen Abstützung mit Magnet, dass der Roboter dann schweissen kann

 

                                          

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild 3.2  Diese Flacheisen müssen im mm genau eingelegt werden für die Roboterschweissung

                                                                                

 

Bild 3.3  Dieser Niederhalter musste dazwischen gebaut werden, dass der Rahmen wenn man vorne ohne Klemmung schweissen will, dem Operateur nicht an den Kopf hüpft

 

 

Bild 3.5  16 solche Halterungen anbringen an Orten, das alle anderen Rahen nicht stört

 

 

Bild 3.6  Vorbereitung für die Roboter Schweiss Programmierung

 

 

Bild 3.7  So eine Fräsung 15 mm tief und 40 breit musste im Zehntel mm genau an 4 Holme eingefräst werden. Um die Vorrichtung nicht zerlegen zu müssen, hat die WIAP eine Fräsvorrichtung konstruiert, um sie an die Vorrichtung anzubauen und die Fräsung zu machen.  

 

 

Bild 3.8  Fräsvorrichtung Transport zu Frässtelle

 

Bild 3.9  Fräsvorrichtung für die Nutenfräsung

 

 

Bild 3.10  Eine Klemmung wie beim MEMV Verfahren, robust und gut befestigt mit M24

 

 

Bild 3.11  Die Fräsvorrichtung Spindelstock von einer Drehmaschine und einem eigenen Vorschub Motor

 

4. Schlusswort

 

Projektbewertung

 

Das gesamte Projekt war für WIAP sehr interessant und zugleich anspruchsvoll. Es umfasste umfangreiche Fräsarbeiten, zahlreiche Schweissarbeiten sowie mehrere Stunden intensiver Konstruktion.

 

Besonders herausfordernd war der enge Zeitrahmen: Der Anbau und die Anpassungen mussten innerhalb kurzer Zeit realisiert werden, um den laufenden Produktionsprozess des Kunden nicht zu unterbrechen oder zu verzögern. Dank sorgfältiger Planung und effizienter Umsetzung konnte das Projekt erfolgreich und termingerecht abgeschlossen werden.

 

 

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wiap@widmers.info

www.widmers.info / www.wiap.ch.

 

 

 

Erstellt:

Sw / jw / iw / hpw      00505 

 

 

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